Fluchtursachen im Fokus

In Kooperation mit der Volkshochschule Essen lädt die Antifa Essen Z im Januar und Februar 2016 zu einer vierteiligen Vortragsreihe zum Thema Fluchtursachen ein.

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19. Januar: Flüchtlingskrise und Willkommenskultur
Referent: Prof. Dr. Arian Schiffer-Nasserie, EFH Bochum

26. Januar: Strukturelle Hintergründe von Flucht und Migration aus Afrika
Referent: Olaf Bernau, Afrique Europe Interact

2. Februar: Fluchtsachen in den Balkan-Staaten
Referent: Max Brym, Betreiber des Online-Portals „Kosova aktuell“.

9. Februar: Die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten. Warum gerade jetzt?
Referent: Dr. Oliver Piecha, Wadi e.V.

Alle Veranstaltungen finden um 19.00 Uhr in der Volkshochschule Essen (Burgplatz 1, Nähe Hauptbahnhof) statt, der Eintritt ist kostenlos.

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Zur „Friedenskonferenz“ der Linkspartei in Essen

Für den heutigen Freitag (20. November) lädt die Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE zu einer Konferenz unter dem Titel „Die Neue Welt(un)ordnung – Kriegspropaganda und Kriege“. Thematisch, sofern man der reichlich knapp gehaltenen Einladung Glauben schenken kann, werden sich die angebotenen Vortragsveranstaltungen allerdings ausschließlich mit der nordatlantischen Militärallianz NATO beschäftigen: Im DGB-Haus soll es an diesem Tag um die „heimliche Aufrüstung“ des Militärbündnisses  und deren „Lügen zur Kriegslegitimation“ gehen.

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AfD-Jugend lädt Akif Pirinçci nach Essen ein

Die AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ will am heutigen Donnerstag eine Veranstaltung mit dem rechten Buchautoren Akif Pirinçci in Essen durchführen. Pirinçci hatte zuletzt mit einer Rede auf der Dresdener Pegida-Demonstration für Empörung gesorgt. Die Antifa Essen Z bittet alle Essener Gastronomen, keine Räume für die Veranstaltung zur Verfügung zu stellen.

Update: Die Veranstaltung der AfD-Jugend fand letztlich nicht in Essen, sondern im Restaurant Columbus in Velbert statt.

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Sonntag: NPD-Kundgebungen in Borbeck und Frintrop

Wie das Bündnis Essen stellt sich quer mitteilt, hat die NPD für kommenden Sonntag (8. November) eine Kundgebung auf dem Frintroper Markt angemeldet. Der Essener Stadtteil Frintrop war in den letzten Jahren immer wieder Schauplatz rechter Aufmärsche und flüchtlingsfeindlicher Bürgerproteste. Die neuerliche Provokation der NPD soll daher nicht unbeantwortet bleiben. Essen stellt sich quer hat bereits eine Gegenkundgebung angemeldet, die um 16.30 Uhr auf dem Frintroper Markt startet. Auch wir rufen dazu auf, sich an den Protesten gegen die NPD zu beteiligen!

Update: Bereits um 14.00 Uhr will die NPD am Sonntag im Stadtteil Borbeck auflaufen. Auch hier wird es eine Gegenkundgebung geben, und zwar ab 14.00 Uhr an der Ecke Rechtsstraße/Gerichtsstraße.

14. Oktober: Antifa-Demo in Essen-Frintrop

Die Antifa Essen Z ruft für den 14. Oktober zu einer Demonstration in Essen-Frintrop auf. Anlass sind die fortwährenden Anfeindungen gegen Flüchtlinge in dem Stadtteil. Die Demo startet um 19.00 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Frintroper Höhe.

Aufruf zur Demo am 14. Oktober in Frintrop

Der Essener Nordwesten ist seit vielen Jahren eine lokale Hochburg der rechten Szene. Zahlreiche AktivistInnen der NPD leben in Borbeck und den angrenzenden Stadtteilen, bei Wahlen erzielen rechte Parteien hier regelmäßig Spitzenwerte. Als im Herbst 2013 erstmals Flüchtlinge im Stadtteil Frintrop untergebracht wurden, bot dies dem rechten Mob einen willkommenen Anlass, ihren rassistischen und fremdenfeindlichen Gefühlsausbrüchen freien Lauf zu lassen. Innerhalb weniger Tage sammelten AnwohnerInnen in dem kleinen Ortsteil über 1.000 Unterschriften gegen die Flüchtlingsunterkunft. Auf einer kurzfristig anberaumten Bürgerversammlung wurden VertreterInnen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft ausgebuht, während NPD-AktivistInnen laustarken Zuspruch ernteten. Am Gebäude der leerstehenden Walter-Pleitgen-Schule, das nun zur Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert werden sollte, brachten AnwohnerInnen unzählige Plakate und Transparente an, auf denen sie ihren Unmut über die Unterbringung von Flüchtlingen im Stadtteil bekundeten. Seither ist Frintrop regelmäßig Schauplatz rechter Aufmärsche und Kundgebungen, die vor allem von den rechtsradikalen Parteien NPD und PRO NRW organisiert werden.

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